Schoko-Knabberei

Image

Das war eine Schokoknabberei die ich neulich fabriziert habe:

Eine Auflaufform oder dergleichen mit etwas leckerem ausstreuen – also z.B. Kokosflocken oder gemahlene Nüsse (auf meinem Foto ist ein Versuch mit Zucker, aber das ist nicht so nachahmenswert, da es dann so knackt zwischen den Zähnen, und man ein sandiges Gefühl hat), Nüsse nach Vorliebe darüber verteilen, und dann geschmolzene Schokolade (entweder eine eingeschmolzene Tafel, oder Kuvertüre) darüberschütten. Wenn es trocken ist mit Besteck zerkleinern und irgendwo schön anrichten. 🙂

Was gab es übers Wochenende?

Bin ein wenig schreibfaul, daher lasse ich Bilder sprechen.

Der Gemüseeintopf der letzten Tage:

Der Auflauf von heute:

Das Rezept von Lichtelfe auf Chefkoch: Nudelauflauf mit Tomaten und Zucchini

Daran werde ich auch sicher noch die nächsten 2 Tage essen, ich bin nämlich die einzige bei uns im Haus der der Auflauf schmeckt! Ich finde die Hefeschmelze ist mir wirklich gut gelungen, vielleicht etwas zu salzig aber das ist gut so, denn bei den Nudeln und der Sauce bin ich mit Salz sparsam umgegangen, also hebt sich das auf. Das Tomatige und auch den Zucchino sowie die Zwiebeln schmeckt man heraus und ich find die Kombination sehr lecker!

Die Bilder zu den 3 Einzelkomponenten des Rezepts (fertige Nudeln – fertige Sauce – fertiger Käseersatz):

 

Ach und dann zu guter Letzt noch etwas was ich loswerden möchte – ein Verhalten das ich bei Nichtveganern überhaupt nicht leiden kann (aber so kann sich jeder Mensch verhalten – egal wie seine Gesinnung oder Einstellung oder Nahrungsvariante ist)
Besuch ist da, wir sind in der Küche und ich mache mir ein Brot mit Plamil. Anstatt zu fragen „willst du auch ein Brot mit Plamil?“ frage ich lieber gleich „willst du auch ein Brot mit Nutella?“ um überflüssige Erklärungen einzusparen. Es wird dankend abgelehnt, ich kaue mein Brot. Und dann höre ich von neben mir  so ein ertappendes „Aaaaaah! Nutella ist ja garnicht rein pflanzlich!“ ich so *augenroll* „Das ist auch kein Nutella sondern Plamil Orange *glasholengeh*“
Nicht dass es mir in einem Haushalt wo ständig Wurst und alle sonstigen Sachen auch herumstehen (besonders auch die Krapfen die mich das ganze Wochenende gelockt haben – wobei ich aber standhaft geblieben bin) schwer genug fällt mein vegan-Vorhaben durchzuziehen – da brauch ich nicht auch noch irgendwelche Leute die für mich Ernährungspolizei spielen! …
Meine Fehler mach ich so oder so. Ich versuche sie zu geniessen.

Salut!

Was gab es am 13.01.12?

Hallo liebe schwankende Leserzahl! 🙂

Frühstück in Eile:

ein Vollkornbrot ohne alles

Mittags dafür jede Menge:

Ofenkartoffeln und Ofentomaten mit veganer Cocktailsauce (aus der Flasche)

Rezept:

Ofenkartoffeln mache ich ganz gerne: Einfach Kartoffeln mit Schale in „Wedges-Stücke“ schneiden, in eine Schüssel werfen und dann Öl, Salz, Pfeffer und Gewürze nach Geschmack hinzufügen (ich hatte diesmal Rosmarin und so eine Paprikawürzmischung), alles gut durchmischen und 30 Min. in den auf 200° (vorge-)heizten Ofen.

Ofentomaten hab ich zum ersten Mal gemacht: Vor Jahren hat mal eine Kandidatin beim Perfekten Dinner davon geschwärmt dass man Tomaten einfach nur aufschneiden muss und mit Zucker und Pfeffer würzen, und nach einem Aufenthalt im Ofen wären die leckersten Tomaten der Welt. Ich hab das im Gedächnis behalten weil ich es immer mal testen wollte, und heute war es so weit. Leider fand ich das Ergebnis nicht zu spektakulär, vielleicht hätten die Tomaten reifer oder hochwertiger sein müssen, oder mehr Zucker dran, aber ich fand sie nicht so aussergewöhnlich.

Meine Ofenkartoffeln waren dafür so lecker wie immer! 🙂

Als Dessert habe ich mir noch etwas Stollen gegönnt,
und natürlich Kaffee mit Soja-Reis-Drink und Kakaopulver (das ist immer wieder mein Gute Laune und Energie Drink! :))
UND
weil ich nebenher noch die tolle vegane Käsecreme zubereitet habe musste ich nachher natürlich den Löffel abschlecken und bekam Lust… (aber da war kein Platz mehr für Essen, also Klarsichtfolie drüber und ab in den Kühlschrank! ;))

Spätnachmittags:

Sandwich mit Plamil Schoko und Kirschmarmelade

Abends also:

Vollkornbrot mit veganer Käsecreme
noch ein paar Linsen mit 2 Ofenkartoffelstückchen obendrauf

PAPPSATT bin ich heute!!! 😀

Was gab es am 11.01.12?

Frühstück:

Ich habe gesündigt… da war diese Sesamsemmel… am Sesam liegt es nicht, es liegt am Schinken dass ich unzufrieden mit mir bin. Die Semmel war gestern bäckerfrisch für den Sohnemann zurechtgemacht worden, und am Ende des Tages wurde die Lunchbox unangerührt von mir in den Kühlschrank verfrachtet. Auch heute Morgen zeigte niemand aus der Familie Interesse an dieser Semmel, und mein Schweinehund erzählte mir dass es ethisch gesehen von Vorteil wäre dem ohnehin gestorbenen Tier wenigstens Genuss und Dankbarkeit entgegenzubringen, anstatt sein Fleisch im Laufe des Tages in die Mülltonne zu kippen, als wenn es wertlos wäre.
Also aß ich eine Semmel mit Schinken.

Vormittag:

Das schlechte Gewissen plagte mich, die bunten, dragierten Erdnüsse lockten mich, mein Schweinehund sagte „jetzt hast du dein Vegansein sowieso schon gebrochen, nimm doch ein paar!“
Es schmeckte mir nicht wirklich aber ich aß um die 10 Erdnüsse im Schokomantel, und nachher Unmengen an (dafür wieder) veganem Stollen und Kaffee mit Soja-Reis-Drink + Kakao.

Mittags:

Ich dachte mir „so kann das doch jetzt nicht enden, du wusstest dass du mit Rückschlägen zu rechnen hast, und du wolltest dir das vegan-sein extra nicht so knüppelstreng auferlegen, sondern mit Platz für kleine Ausreisser hier und da, um es dafür für immer zu schaffen“ – also kochte ich mir Linseneintopf

Rezept:

Linsen einweichen – wennmöglich in warmer Gemüsebrühe – jede Minute zählt, also am besten so früh wie möglich einweichen, wenn man sich entschlossen hat Linsen zu kochen (das verkürzt die Garzeit!)
Wenn man dann bereit ist die Linsen zuzubereiten kocht man sie auf, und gibt wenn die Linsen langsam in den Zustand „essbar“ hinüberwandern einfach hinzu was man hinzugeben möchte: Bei mir war es eine vegane Soja Bolognese, es eignet sich aber auch einfache Tomatenpassata, Tomatenmark oder dergleichen. Man kann auch den Weg andersherum gehen und schon vorher Zwiebeln,  Paprika oder dergleichen anbraten und später die fast-fertigen Linsen hinzufügen.
Nun lässt man die Mischung auf geringer Flamme köcheln und würzt irgendwann mit Salz, Pfeffer und Zucker ab. Man lässt die Sache bis zur gewünschten Konsistenz blubbern. (Bei mir war es noch Suppen-artig was gut war, denn mein Kleiner hat versucht nur „Suppe mit Tofu“ zu essen!)

Nachmittags:

Cola

Abends:

Weil Linsen + Cola unangenehme Bauchspannungen bereiten entschloss ich mich dazu mir ein Brot mit Margerine und Schnittlauch zuzubereiten, und nun sitze ich mit einem Bier vor dem PC und sinniere über den Tag! Ich wünsche allen die das lesen einen schönen Abend, und Zufriedenheit!

PS.: Die Nicht-Nahrungs-Fotos hat mein Kleiner gemacht, der heute bei meinem Küchenfotoshooting irgendwann begann die Kamera zu übernehmen und allerhand lustiger Fotos geschossen hat! 😀

Was gab es am 09.01.12?

Frühstück:

Erdnussflips
Rest der Foccaccia
mit Knoblauch in Chiliöl

Vormittags:

den Rest der Ritter Sport Zartbitter 50% Kakao
etwas Brezel
Kaffee mit Soja-Reis-Drink und Kakaopulver

Mittags:

Mexikanische Tofupfanne

Rezept:

Reis aufsetzen (in der Regel nehme ich Basmatireis – jedenfalls dauert der Reis am längsten vom ganzen Gericht ;))

Dann eine kleingeschnittene Zwiebel in etwas Öl in der Pfanne erhitzen, dann 1 oder 2 Packungen BioBio Tofu-Bratstreifen (gibt’s bei Netto) hinzufügen und mitbraten. Wenn man das Gefühl hat dass es langsam gar wird mit einer Dose Kidneybohnen aufgießen, und nach Belieben Tomatenpassata (ich nehme meist etwa eine halbe Packung) hinzugießen. Auch ein paar Spritzer Ketchup und hineingeschnippelte Mini-Maiskölbchen machen sich gut. Nun warten und rühren bis sich alles blubbernd vermengt hat und einen essbaren Eindruck macht. Man kann auch noch ein paar Kräuter oder Gewürze hinzufügen – ganz nach Belieben!

Auf dem Teller mit Reis anrichten. Man kann man wenn man möchte mit Sojasauce noch etwas nachwürzen. Beim Mittagessen hatte ich einen starken Bedarf danach, beim Abendessen wollte ich keine zusätzliche Würze und fand es einfach so perfekt!

Dieses Gericht schmeckt jedem – auch allen Nichtveganern! Versprochen!!!

Nachmittags:

Fruchtschnitte

Abends:

nochmal etwas vom Mittagessen
ein bissl Laugenweckerl
ein bissl Himbeer- und ein bissl Zitronenschoko 😀

Was gab es am 05.01.12?

Frühstück:

Kaffee mit Soja-Reis-Drink und Kakaopulver
Griess mit heissem Wasser aus dem Wasserkocher aufgegossen, dann etwas Agavendicksaft und Soja Cuisine dazugegossen (wenn ich schonmal sowas im Haus hab! :)) und gerührt, bis es aufgegangen & lecker war

Vormittag:

eine schokoladige Variante der oben beschriebenen Griessmahlzeit – die ich meinem Kleinen schmackhaft machen wollte, aber dann selbst vernaschen „musste“

Mittag:

Kartoffelstampf – also eigentlich sollte es Kartoffelpürree sein, aber die Kartoffeln waren festkochend: Zu den gekochten, geschälten Kartoffeln etwas Pflanzenmargarine, etwas Soja Cuisine, etwas Kräutersalz und etwas normales Salz hinzu – feste mit der Gabel durchdrücken, fertig!
Dazu wollte ich eigentlich irgendwelche Reste der letzten Tage essen, aber ich kam schon zu spät – es war alles für den Mülleimer. Ich sollte lernen kleinere Portionen zu kochen!

Nachmittag:

Ich konnte es nicht lassen und wieder etwas backen: Beim Ausmisten ist mir ein Rezeptheft mit einer Foccaccia in die Hände gefallen. Auf den Bildern seht ihr den Teig beim gehen, und wie es fertig aussah! Lecker! (Nur das Rezept darf ich aus rechtlichen Gründen soweit ich weiss ich nicht teilen, aber es war eine simple Foccaccia mit ein paar Kräutern im Teig und obendrauf!)

Das Resultat habe ich dann natürlich im Laufe des Nachmittags noch mit dem göttlichen Aufstrich den ich gestern produzierte genossen, und später auch mit etwas Plamil Schoko

Abends:

Bier
halbe Brezel

>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>°<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

Morgen geht es mal wieder auf Reisen, über das Wochenende nach Wien.

Ich werde nicht posten können, vermute mal dass das Wochenende sehr durchzogen sein wird von Energydrinks und Kaffee, und allem was sich Fastfoodmässig / schnell zuzubereiten anbietet. Mal sehen! Ich melde mich aller Wahrscheinlichkeit nach am Montag wieder!

Was gab es am 04.01.12?

Frühstück:

Ich hatte nicht so wirklich Lust auf irgendwas… darum einfach 2 Kaffees mit Soja-Reis-Drink und Kakaopulver

Vormittags:

Ich hatte extra alle noch fehlenden Zutaten für die vegane „Käsecreme“ von Nur Gesunde Sachen besorgt und mich dann gleich ans Zubereiten gemacht. Es war ein äusserst stressiger Tag, und so hab ich von Mittag bis in den späten Nachmittag hinein nur diese Creme gegessen – einfach weil sie fantastisch ist! Achtung – die Geschmackswirkung hängt auch sehr stark ab davon worauf man sie streicht:
Vollkornbrot: Fantastisch!
getoasteter Vollkorntoast: Gut!
Knäckebrot: Gut!
Dip für Salzstangen: Gut!
Normales Weissbrot: Nicht so gut!
Zumindest empfinde ich so! Also je würziger die „Unterlage“ ist desto besser kommt das Aroma nochmal raus! Für mich hat es ja garnicht nach Käse geschmeckt – zusammen mit dem Vollkornbrot fast eher wie Streichwurst, und mein Mann befand dass es so ähnlich wie Schmalz schmeckt. Wie dem auch sei: Nachkochen! Fantastisch!

Ich aß auch noch ein paar andere kleine Snacks zwischendurch – hier mal ein paar schwarze Oliven, später etwas Trockenobst, dann etwas von der Himbeerschokolade.

Erst am Abend schloss ich mit einer anderen „Mahlzeit“ ab – und zwar hab ich mir aufgrund des vielen überreifen Obsts in unserer Küche einen Smoothie gemacht – aus Kiwis, Pflaumen und Orangensaft. War etwas säuerlich aber ganz okay!

Was gab es am 03.01.12?

Frühstück:

1 Brot mit Margarine und Kirschmarmelade
1 Brot mit Plamil Orange *love*

Vormittags:

Ein halber Apfel
etwas Ritter Sport Marzipan

Mittags:

Mais mit Cocktailsauce (die mir bisher noch nicht geschmeckt hat, aber in Verbindung mit Mais doch ganz gut ist!)
Mexikanisches Gemüse mit Reisnudeln

Rezept:

Ein Tiefkühlbeutel Mexikanische Gemüsemischung mit etwas Wasser in einem Topf erhitzen. Wenn es sich dem Zustand „essbar“ langsam nähert wirft man auch die Reisnudeln dazu. Alles wird immer mal wieder durchgerührt. Darauf achten dass genug Flüssigkeit vorhanden ist dass die Nudeln weich werden können! Angenehm ist es auch wenn man einen schönen Schluck Weisswein hinzufügt. Immer schön rühren und gegen Ende die Hitze reduzieren (bei Elektroherden einfach abschalten und die Restwärme nutzen) bis alles seinen Einklang findet. Fertig! Guten Appetit!

Nachmittags:

Kakaopulver + Haferflocken
Das kenne ich aus meiner Kindheit – das haben die Nachbarkinder oft genascht, und ich auch wenn ich dort zu Besuch war.  Man muss sich aber aufs Essen konzentrieren, also man sollte nicht nebenher reden / durch den Mund atmen, sonst ist das unangenehm (Kakaopulver einatmen ist halt nicht so cool). Besser lässig Löffel für Löffel geniessen, schön kauen und natürlich durch die Nase atmen! 😀

Abends:

Es gab noch etwas Sellerie-Kartoffel-Püree, das ich mir mit etwas Margarine und Salz aufgewärmt habe
etwas Trockenobst
ein Kaffee mit Soja-Reis-Drink und Kakaopulver

@–>—->——-

Was mir heute nicht aus dem Kopf geht:

Einer meiner neuen Kollegen hat mir gestern beim Betriebsausflug auf der Hinfahrt erzählt dass er Jäger ist. Ich dachte mir einfach meinen Teil, und sagte nur uninteressiert / weniger begeistert „Aha“. Auf der Rückfahrt haben wir wieder gesprochen, da kam er wieder auf das Thema zurück und sagte „Ich war ja mal Jäger, und die Lizenz habe ich immer noch. Aber ich jage nicht mehr. Wenn mich Kollegen fragen sage ich dass ich keine Lust mehr habe, aber dir kann ich es ja sagen: Ich kann nicht mehr töten! Das fing an vor ein paar Jahren, seither kann ich nicht mehr töten!“ Und ich fand es schön wie er sich offenbart hat und gleich im Anschluss mit einer solchen Wärme und Begeisterung über seine Haustiere erzählt hat (Hunde aus Tötungsstationen, Findelkatzen etc.) dass es mir eine Freude war.

Kurz habe ich überlegt ob ich ihm gleich mit meiner veganen Moral-Keule kommen soll und fragen ob er denn das Töten nicht ganz sein lassen will – denn durch seinen Fleischkonsum / den Konsum tierischer Produkte werden weiterhin Tiere getötet, wenn er auch nur noch indirekt damit zu tun hat, aber ich wollte es erstmal dabei belassen, und das Thema auf einen späteren Zeitpunkt vertagen, einfach dann wenn es wieder mal passt.

Was gab es am 01.01.12?

Hui… neues Jahr, neues Glück!

Frühstück:

Vollkornbrot mit
Mais-Rohkost-Mayo-Salat

Rezept:

Eine Dose Mais
eine halbe Frischepackung Rohkostgemüse (man könnte natürlich auch selbst Juliennekarotten, kleine Lauchstückchen etc. schneiden)
ein ziemlich volles Glas Mayonnaise
vermischen – Schnittlauch (oder Kräuter nach Belieben) drüber – fertig! 🙂

Dann ein Spaziergang mit einem veganen Neujahrsbuffet für die Enten! 😉

Ein neues Desktop-Hintergrundbild hab ich auch geknippst – das mit den Zweigen! Achtung – große Datei! 😉

Mittags:

Nudeln mit Tomatensauce

Nachmittags:

Einige Knabbereien der letzen Tage

Abends:

Nochmal ein paar Nudeln mit Tomatensauce, und noch ein kleiner Bissen des Salats vom Frühstück
Bowle (und die trinke ich heut auch noch aus! :))

Morgen geht es aller Wahrscheinlichkeit nach endlich mal wieder ins Kino – ich hab mich extra versichert: Kino-Nachos + Salsa Dip sind in der Regel vegan. Wohl bekomms! 🙂

PS.: Oh yeah ich liebe WordPress! Mein Browser hatte sich vorhin aufgehängt und ich dachte alles ist futsch… ein Halleluja für die Datenzwischenspeicherung! 😀

Was gab es am 30.12.11?

Frühstück:

zwei schmackhafte Vollkornbrotscheiben mit Margerine,
etwas Salz und einer kleinen Avokado dazu

Dann ging der Silvester-Kochmarathon los!

Rezept für gebrannte Mandeln:

200g ungeschälte Mandeln, in einem Sieb waschen
und dann mit
125ml Wasser (oder auch etwas weniger)
und 200g Zucker bei mittlerer Hitze zum kochen bringen.

Für später vorbereiten: Backblech mit etwas Öl einpinseln

Während der nächsten 20 Minuten immer wieder umrühren damit am Boden nichts anbrennt (habe extra keinen Kochlöffel genommen sondern so einen flachen Schaber, mit dem ich immer mal wieder am Boden getestet habe ob es was zum abkratzen gibt – war aber alles okay), und wenn man merkt dass das Wasser fast weg ist die Temperatur ganz klein machen (oder bei Elektroherden abdrehen, da die Restwerme ausreicht). Jetzt ganz fleissig rühren bis die Mandeln alle mit dieser karamellfarbenen Zuckercreme ummantelt sind und schwupps – auf einem vorbereiteten eingeölten Backblech zum abkühlen ausbreiten.

Rezept für die vegane Knabbermischung:

Für 1kg Nüsse und Samen nach Geschmack (es eignet sich eigentlich alles! Walnüsse, Pekanüsse, was ihr so habt! Ich hatte Sonnenblumenkerne, Mandeln in verschiedenen Formen und Cashewkerne)

vermischt ihr Eiersatz für 3 Eier
mit etwa 4 EL Gewürzen (es empfehlen sich auch hier eure Geschmäcker, aber erprobterweise passen Thymian und Chili sehr gut)
und 2 EL Salz

und rührt diese Mischung dann unter die Nüsse – in einer großen Schüssel. Wenn alles gut verrührt ist könnt ihr auch entscheiden ob noch etwas nachgewürzt werden sollte.

Das Backrohr wird auf 220° vorgeheizt und das Blech mit Backpapier belegt, und dann die Hälfte der Masse darauf verteilt / etwas platt gestrichen.

Nach 10-15 Minuten riecht und sieht man dass die Knabbermischung fertig ist (Aufpassen! Mein erstes Blech war etwas zu lang drin weil ich abgelenkt war – einfach auf den  Seh- und Riecheindruck achten!) Auskühlen lassen, mit einem Löffel in großen Schüsseln etwas zerkleinern und bei Belieben nachsalzen. FROHES KNABBERN!

Rezept für Ananas-Bier-Sekt-Bowle:

Auf verschiedenen Seiten im Internet stand dass das eine lecker-süffige Kombination sein soll, und da ich sowohl frische Ananasstücke als auch Bier übrig hatte übergoss ich das eine mit dem anderen*, und heute beim Anstoßen mit Sekt werden wir vorsichtig testen ob man diese dritte Komponente noch mit hinzunehmen sollte, oder ob das der erste Silvesterdrink für Mr. Kloschüssel ist. 😉

*es soll nämlich umso besser sein, je länger das miteinander reagiert hat

Mittagessen:
Rezept für Sellerie-Kartoffel-Püree

600 g Knollensellerie, geputzt und in Scheiben geschnitten
250 g mittelgroße Kartoffeln, geschält und halbiert
50 g Pflanzenmargerine
Etwa 100 ml heisse Pflanzenmilch
Zucker, Salz
In einem Topf gesalzenes Wasser zum Kochen bringen, den Sellerie hineingeben und zugedeckt etwa 30 Minuten schwach kochen lassen. Die Kartoffel hinzufügen, den Deckel wieder auflegen und noch 20 bis 25 Minuten weiterkochen lassen, bis Kartoffeln und Sellerie weich sind.
Das Wasser abgiessen und das Gemüse mit dem Stabmixer pürieren. Den Topf wieder auf die Herdplatte stellen und erhitzen, Margerine und Milch unter ständigem Rühren untermischen. Achtung – dieser letzte Schritt geht sehr schnell da die Zutaten alle schon (oder schnell) heiss sind. Mit Salz und einer Prise Zucker würzen. Gleich servieren!  LECKER! 🙂

Nachmittags:

Ein Kaffee mit Soja-Reis-Drink und Kakaopulver
ein paar Mandarinenstücke
etwas Bitterschokolade

Abends:

Unser Hochzeitstag! Romantisch wie wir sind haben wir Pizza von der Pizzeria geholt… (nee ging echt nicht anders, der Kleine ist im Auto eingepennt was will man da machen ;)) und so haben wir dann im Wohnzimmer gekaut und uns angeschaut.
Frische Pizza mit Spinat und Mais