Now do it!

Aktives Kochen gegen passives Mitessen!

Der Vortrag von Herrn Dr. Rüdiger Dahlke den ich im vorigen Beitrag gepostet habe hat mich wieder etwas wachgerüttelt und dem Wesentlichen zugeführt. Anstatt – wie in letzter Zeit doch etwas zu häufig vorgekommen – passiv mitzuessen was bei uns auf den Tisch kommt (weil Schwiegermutter kocht), und somit auch öfters mal mit den Augen kneifen zu müssen, werde ich ihr die Vorfahrt nehmen und in Zukunft wieder öfter den Kochlöffel an mich reissen, damit eine 100% vegane Mahlzeit auf dem Tisch steht!

Heute gibt es:

Schwierig einen Titel dafür zu finden – ich glaube am besten passt

Mexikanische Burgerpfanne mit Bulgur

Beilage:
Wasser in einen Topf geben und mit eingesalzenem Gemüse würzen (ich nahm 3EL für etwa 250g Bulgur, denn ich möchte ein würziges Ergebnis) und während sich das Wasser erhitzt 2 Karotten schälen und in Scheiben schneiden, direkt ins Wasser geben. Ein Schuss Öl kann auch nicht schaden. Sobald es anfängt zu köcheln Bulgur hinzufügen. Gelegentlich umrühren, und gegen Ende aufpassen dass nichts anbrennt. Abschmecken mit Zucker und Pfeffer. Zubereitungszeit zwischen 15 und 20 Minuten.

Hauptgericht:
Etwa 1EL Öl in die Pfanne geben und dann vorgefertigtes Veganes Burgerfleisch in Stücke schneiden (ich nahm 2 Burger) und hineingeben. Ein wenig anbraten lassen, und auch Dosenmais hinzugeben, mitbrutzeln. An dieser Stelle würden eine Zwiebel in Stückchen oder ein paar Knoblauchscheibchen passen, ich habe aber auf den ersten Griff nichts gefunden und wollte nicht suchen, auch verbunden mit dem Gedanken dass das Weglassen dieser Zutaten die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass mein Kleiner mit isst. Wenn der Pfanneninhalt „ich brauche Feuchtigkeit sonst verbrutzle ich!!!“ schreit, mit Tomatensalsa oder Tomatenpassata aufgiessen. Egal in welcher Form – Hauptsache Tomate! 🙂 Ich hatte noch etwas veganen Salsadip (von Nachos) übrig, und dieser kam dann – mit etwas Wasser gemischt, und etwas Ketchup gemildert – in die Pfanne. Umrühren und erhitzen / verbinden lassen. Wenn auch diese Feuchtigkeit zur Neige geht kann man einen schönen Schuss Weisswein hinzugeben, noch ein wenig brutzeln lassen und dann bei Restwärme ein wenig Abschmecken. Zucker – Kräuter – Pfeffer.

Et voilà!

Auf das Feedback meiner Familie bin ich schon gespannt! 🙂
Ich habe schon probiert und finde den Bulgur super würzig und Lecker, und gerade noch ein bisschen bissfest – nicht zu matschig, und das Vleisch mit Sauce sehr zart und schmackhaft! 🙂

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