Was gab es am 11.01.12?

Frühstück:

Ich habe gesündigt… da war diese Sesamsemmel… am Sesam liegt es nicht, es liegt am Schinken dass ich unzufrieden mit mir bin. Die Semmel war gestern bäckerfrisch für den Sohnemann zurechtgemacht worden, und am Ende des Tages wurde die Lunchbox unangerührt von mir in den Kühlschrank verfrachtet. Auch heute Morgen zeigte niemand aus der Familie Interesse an dieser Semmel, und mein Schweinehund erzählte mir dass es ethisch gesehen von Vorteil wäre dem ohnehin gestorbenen Tier wenigstens Genuss und Dankbarkeit entgegenzubringen, anstatt sein Fleisch im Laufe des Tages in die Mülltonne zu kippen, als wenn es wertlos wäre.
Also aß ich eine Semmel mit Schinken.

Vormittag:

Das schlechte Gewissen plagte mich, die bunten, dragierten Erdnüsse lockten mich, mein Schweinehund sagte „jetzt hast du dein Vegansein sowieso schon gebrochen, nimm doch ein paar!“
Es schmeckte mir nicht wirklich aber ich aß um die 10 Erdnüsse im Schokomantel, und nachher Unmengen an (dafür wieder) veganem Stollen und Kaffee mit Soja-Reis-Drink + Kakao.

Mittags:

Ich dachte mir „so kann das doch jetzt nicht enden, du wusstest dass du mit Rückschlägen zu rechnen hast, und du wolltest dir das vegan-sein extra nicht so knüppelstreng auferlegen, sondern mit Platz für kleine Ausreisser hier und da, um es dafür für immer zu schaffen“ – also kochte ich mir Linseneintopf

Rezept:

Linsen einweichen – wennmöglich in warmer Gemüsebrühe – jede Minute zählt, also am besten so früh wie möglich einweichen, wenn man sich entschlossen hat Linsen zu kochen (das verkürzt die Garzeit!)
Wenn man dann bereit ist die Linsen zuzubereiten kocht man sie auf, und gibt wenn die Linsen langsam in den Zustand „essbar“ hinüberwandern einfach hinzu was man hinzugeben möchte: Bei mir war es eine vegane Soja Bolognese, es eignet sich aber auch einfache Tomatenpassata, Tomatenmark oder dergleichen. Man kann auch den Weg andersherum gehen und schon vorher Zwiebeln,  Paprika oder dergleichen anbraten und später die fast-fertigen Linsen hinzufügen.
Nun lässt man die Mischung auf geringer Flamme köcheln und würzt irgendwann mit Salz, Pfeffer und Zucker ab. Man lässt die Sache bis zur gewünschten Konsistenz blubbern. (Bei mir war es noch Suppen-artig was gut war, denn mein Kleiner hat versucht nur „Suppe mit Tofu“ zu essen!)

Nachmittags:

Cola

Abends:

Weil Linsen + Cola unangenehme Bauchspannungen bereiten entschloss ich mich dazu mir ein Brot mit Margerine und Schnittlauch zuzubereiten, und nun sitze ich mit einem Bier vor dem PC und sinniere über den Tag! Ich wünsche allen die das lesen einen schönen Abend, und Zufriedenheit!

PS.: Die Nicht-Nahrungs-Fotos hat mein Kleiner gemacht, der heute bei meinem Küchenfotoshooting irgendwann begann die Kamera zu übernehmen und allerhand lustiger Fotos geschossen hat! 😀

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